Kleines Klitten hat den Leuchtturm der Lausitz

Seit gestern blinkt es am Bärwalder See! Ein 7,30 Meter hoher Leuchtturm sorgt nun für Sicherheit auf dem Wasser. Der Turm an der „Marina Klitten“ sorgte bislang für ungestörten TV-Empfang in der Lausitz.

 
 

Klitten/Boxberg. Mit Sekt wurde gestern auf den neuen Leuchtturm in Klitten angestoßen. Investor Arndt Gundlach, der auch die Segelschule „Dreiländereck“ in Klitten betreibt: „Ausgestattet ist er mit einem Richtfeuer und einer Sturmwarnlampe.“ Der Turm soll nicht nur für Sicherheit der Segler im Dunkeln sorgen. Auch das Passagierschiff „JASUA“ kann sich nun nach seinem Feuer richten. Die Spitze des einstigen TV-Turmes in Löbau wurde während der Umstellung von analogem auf digitales Fernsehen abmontiert - Gundlach sicherte sich die Teile, ließ sie zum Leuchtturm umbauen - nebst kleiner Wetterstation.

Nach der Eröffnung fuhr eine Delegation aus Politikern und Investoren mit dem Fahrgastschiff „JASUA“ über den See nach Boxberg. Dort wurde im Theater „Ohr“ - dem größten nachgebauten Ohr der Welt - die Licht- und Klangshow „transNATURALE 2011“ mit einer großen Laser-show eröffnet.

Leuchtturm Marina Klitten am Bärwalder See - Foto: Rolf U

 
 

(Sächsische Zeitung vom 10. September 2011(Chemnitzer Morgenpost);Text: von Jens Jungmann; Foto von Rolf Ullmann)

 
 

Seefest lockt hunderte Gäste aufs Wasser und ins Festzelt

Private Initiative und die tatkräftige Unterstützung durch Vereine und die Gemeinde ermöglichen ein gelungenes Fest.

 
 

Frank Lissy ist erleichtert. Seine Befürchtungen, dass das diesjährige Seefest vom Publikum nicht angenommen wird oder das Wetter ihm einen Strich durch die Rechnung macht, blieben unbegründet. Nach einem etwas zögerlichen Beginn am Sonnabendnachmittag begannen die Massen besonders am Sonntag zu strömen. So geraten die Parkplätze nach 14 Uhr schnell zur Mangelware. Vor und im Festzelt lassen es sich die Gäste bei Kaffee und Kuchen sowie deftigen Speisen unter den Klängen der Blasmusik wohl ergehen. Unter ihnen befinden sich sehr viele Radfahrer und Skater, die auf dem rund 24 Kilometer langen Weg um den Bärwalder See hier gern eine längere Pause einlegen. Frank Lissy findet lobende Worte für die Unterstützung, die ihm insbesondere in der Vorbereitung des Festes, zuteil wurde. „Sowohl die Gemeinde Boxberg, als auch der Wassersportverein und der Nautic Club haben mich ganz großartig unterstützt. Anders wäre es mir wohl kaum gelungen diese Aufgabe, die ich kurzfristig übernommen hatte, zu erfüllen“, erläutert der Organisator. Im 600 Quadratmeter großen Festzelt herrscht ab dem späten Sonnabendmittag bis zum Sonntagabend dann auch rege Betriebsamkeit.

Diese kennzeichnet auch den Hafen von Klitten. So nutzen viele Besucher die Möglichkeit auf der kleinen Mole zu bummeln und den zahlreichen Booten beim An- und Ablegen zuzusehen.

Einige Gäste nehmen auch das Angebot zu einem Segeltörn auf dem Bärwalder See gern in Anspruch. Schiffsführer Frank Schulze takelt den Segelkutter zweimal am Sonntag auf. Bis zu zehn Passagiere kann er an Bord des „Seebär“ nehmen. Bei einer entsprechend steifen Brise erreicht der Segler eine Geschwindigkeit von vier bis fünf Knoten. Das entspricht etwa acht bis zehn Stundenkilometern. Da bleibt den Fahrgästen noch genügend Zeit und Muße dem regen Treiben der Segler und Kiter auf der Wasserfläche zwischen Klitten, Boxberg sowie dem Merzdorfer Strand zuzuschauen. Viele Autokennzeichen aus den benachbarten Landkreisen und aus Südbrandenburg zeugen davon, dass der Bärwalder See zunehmend Gäste auch von weiter her anzieht.

Seefest 2011 - Bärwalder See

Die Trompeter der Oberlausitzer Dorfmusikanten spielen am Sonntagnachmittag im großen Festzelt oberhalb des Hafens zu Kaffee und Kuchen für die Gäste auf.

Seefest 2011 - Bärwalder See

Der Segelkutter „Seebär“ legt zweimal am Sonntag zu einem jeweils zweistündigen Törn auf dem Bärwalder See im Hafen von Klitten ab.

 
 

(Sächsische Zeitung vom 15. August 2011; Foto/Text von Rolf Ullmann)

 
 

Zweitauflage des Oldietreffens wird zum Erfolg

Oldtimer-Treffen am Bärwalder SeeOldtimer-Treffen am Bärwalder See

 
 

Kornelia Jenßen flaniert in ihrem historischen Kostüm im Hafen.

Werner Egenat aus Hoyerswerda konnte diesmal das Verdeck des Opel Olympia, Baujahr 1951, offen lassen (links). Heinz Wogawa, auch aus Hoyerswerda, brachte das älteste Modell, einen Opel Baujahr 1934, mit.

 
 

(Sächsische Zeitung vom 8. August 2011; Foto/Text von Rolf Ullmann)

 
 

Liegender Leuchtturm soll bald stehen

Leuchtturm Bärwalder See

 
 

Das große Grundsegment für den Leuchtturm am Hafen Klitten liegt schon bereit – direkt am Ufer des Bärwalder Sees. Das neue Wahrzeichen wird in etwa zwei bis drei Wochen aufgestellt, sagt Arndt Gundlach, Inhaber der Segelschule Dreiländereck und der Firma Boote und Freizeitsport. Vorher wird der Leuchtturm noch rot und weiß angestrichen. Sein Unterteil stand übrigens auf dem Löbauer Berg. Arndt Gundlach hat ein Teilstück des ehemaligen Fernsehturms gekauft, als damals der Umbau von analoger auf digitale Technik erfolgte. Der obere Aufbau für den Leuchtturm wird eine Stahlkonstruktion. Die entsteht ganz in der Nähe des Bärwalder Sees, in der Schmiede und Schlosserei von Thomas Vater in Klitten – kommt also direkt aus der Region.

 
 

(Sächsische Zeitung vom 2. August 2011; Foto/Text von Rolf Ullmann)

 
 

Wetterfee berichtet vom Bärwalder See

 
 

Die Wetterfee Stephanie Meißner moderiert am 31. Juli 2011 die Wettervorhersage am Klittener Hafen vor der Kulisse des Kraftwerkes Boxberg. Mit ihren beiden Kolleginnen und dem Aufnahmeteam ist die Moderatorin im Rahmen der Sommertour des MDR-Fernsehens jeden Tag an einem anderen Ort in Sachsen unterwegs. Die Sendung wird täglich ab 19 Uhr im Sachsenspiegel des MDR ausgestrahlt.

Wetterfee berichtet vom Bärwalder See

 
 

(Sächsische Zeitung vom 1. August 2011; Foto/Text von Rolf Ullmann)

 

Sonnenwendsegler 2011 auf dem Bärwalder See Sonnenwendbootskorso 2011 auf dem Bärwalder See

 

Sonnenwendsegler kehren in den Hafen Klitten zurück

 
 

Gegen 21 Uhr kehrten am Sonnabendabend die Segelboote vom Wassersportverein Bärwalder See und dem Nautik Club Bärwalder See e.V. von ihrem Korso in den Klittener Hafen zurück. Mit dieser Veranstaltung nahmen die Wassersportler symbolisch Abschied von den längsten Tagen im Jahr. Denn von nun an werden die Tage wieder kürzer. Bis zum Saisonende bleibt den Segelsportlern sowie den Besitzern der Motorboote noch reichlich Gelegenheit, ihrer liebsten Freizeitbeschäftigung am und auf dem größten sächsischen Binnengewässer nachzugehen.

Vorgestern nutzte eine Delegation aus dem badischen Boxberg, der Partnergemeinde von Boxberg, die Gelegenheit, den Bärwalder See während einer Bootsfahrt kennenzulernen. Gemeinsam mit Roland Trunsch, dem Bürgermeister der Gemeinde, sowie dem Seekoordinator Roman Krautz stachen sie vom Bootsanleger in Boxberg in See. Die Gäste zeigten sich sehr beeindruckt von den Dimensionen des Gewässers sowie von seinen vielseitigen Möglichkeiten für die touristische Nutzung.

Sonnenwendsegler kehren in den Hafen Klitten zurück

 
 

(Sächsische Zeitung vom 27. Juni 2011; Foto/Text von Rolf Ullmann)

 
 

Seit Montagmorgen wird die Bootsrutsche tatsächlich gebaut

Es hat lange gedauert, aber jetzt geht es los. Die neue Slipanlage für Boote am Bärwalder See entsteht.

 
 

Mit zwei Tagen Verspätung haben die Mitarbeiter der Muskauer Baufirma Nadebor mit den Bauarbeiten zu der Slipanlage am Klittner Hafen am Bärwalder See begonnen. Die Anlage wird schon seit langen von den Bootsbesitzern und Liegeflächenpächtern um den Chef des Wassersportvereins Bärwalder See, Volker Grabarek, herbeigesehnt. Seit die Behelfs-Slipanlage durch Herbststürme und mehrere Winter nicht mehr zu benutzen war, mussten die See-Kapitäne ihre Boote oftmals mit einen Kran zu Wasser lassen. Das ist umständlich. Bald können Boote „ins Wasser rutschen“. Im Juli soll die Anlage in Betrieb genommen werden. Finanziert wird die rund 30 000 Euro Maßnahme durch die Gemeinde Boxberg. Nach Fertigstellung, zu denen auch die Instandsetzung des Widerlagers Uhyst und des Ableiters über den Schwarzen Schöps in die Spree und eine Mole gehört, können die Schifffahrer rundum sorglos über den See kreuzen und jederzeit ihr Boot aus dem Wasser holen. Ab Herbst beginnt dann wieder das Anstauen des Bärwalder Sees. Ziel ist dann die 125 Meter über Null- Marke, also zwei Meter mehr als derzeit.

Slipanlage am Bärwalder See

 
 

(Sächsische Zeitung vom 21. Juni 2011; Foto/Text von Bernhard Donke)

 
 

Mit dem Fahrgastschiff "Jasua" unterwegs auf dem Bärwalder See

 
 

Arndt Gundlach auf Jungfernfahrt

Arndt Gundlach auf Jungfernfahrt

 
 

Fotos: von Andreas Ulbricht
(Nautic Club Bärwalder See e.V.)

 

 

 

So viele Sportler rannten noch nie am Bärwalder See

Das 3. Pfingstrennen zog 426 Teilnehmer an. Damit wurde erneut das Ergebnis vom Vorjahr überboten.
 
 

Maraton am Bärwalder See 2011

Michael Melzer, der Vorsitzende der Sportfeunde Bärwalder See schickt die Läufer über 10 Kilometer auf die Strecke. Ben-Erik und sein Bruder Felix-Noel. Fotos: r.u.

Was macht ein Vierjähriger, der mit seiner Familie aus Dresden nach Boxberg zum Pfingstrennen anreist und feststellen muss, dass der Bambinilauf schon auf der Strecke unterwegs ist? Statt sich weinend in die Ecke zu setzen, nahm Ben-Erik, einer der jüngsten Starter beim 3. Pfingstrennen am Bärwalder See, gemeinsam mit seinem Bruder Felix-Noel die Herausforderung des Drei-Kilometer-Familienlaufes an. Opa Frank Tillig unterstützte die beiden Lauf-Helden und sorgte dafür, dass sie wohlbehalten das Ziel erreichten. Anschließend begab sich Frank Tillig selbst an den Start zum Zehn-Kilometer-Lauf. Mit 162 Jugendlichen, Frauen und Männern wies dieser Lauf erneut das größte Teilnehmerfeld auf. „Wir freuen uns als Organisator natürlich über die Tatsache, dass insgesamt 426 Läufer, Skater und Nordic Walker an den Start gegangen sind. Damit haben wir das Ergebnis vom Vorjahr auch diesmal überboten“, erklärte Michael Melzer, der Vereinsvorsitzende. Seitens vieler Sportler wurde die Strecke, aber vor allem die gute Organisation aller Läufe, ausdrücklich gelobt. Als Bestandteil des Oppacher Läufercups fand das Pfingstrennen am Bärwalder See inzwischen einen Stammplatz im Kalender zahlreicher Laufsportler nicht nur im Landkreis. Der 77-jährige Wilhelm Paul ging als ältester Läufer an den Start. Ein Beweis mehr dafür, dass Sport jung erhält.

 
 

(Sächsische Zeitung vom 14. Juni 2011; Foto/Text von Rolf Ullmann)

 
 

Moderne Technik unterstützt Lebensretter

 
 

Bernd Müller (links), der 2. Vorsitzende der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), freut sich gemeinsam mit Steffen Grasse über den neuen Defibrillator. Chefarzt Dr. med. Uwe Kersten Wahl von den Oberlausitz-Kliniken übergab ihnen dieses lebensrettende, etwa 1 500 Euro teure Gerät gestern Nachmittag direkt am Ufer des Bärwalder Sees. Mit dem Defibrillator, auch Schockgeber genannt, können lebensbedrohliche Herzrhytmusstörungen durch gezielte Stromstöße beendet werden. Mit dem Gerät sind Bernd Müller und seine Mitstreiter nun in der Lage, vor dem Ertrinken geretteten Personen oder Menschen, die einen Herzinfarkt erlitten haben, unverzüglich Hilfe zu leisten. Dies ist umso wichtiger, da immer mehr Menschen Erholung auf dem und am Bärwalder See suchen.

DLRG am Bärwalder See

 
 

(Sächsische Zeitung vom 4./5. Juni 2011; Foto/Text von Foto: Rolf Ullmann)

 
 

Arnd Gundlach, Inhaber der Firma Boote & Freizeitsport auf Jungfernfahrt am 14. Mai 2011 mit seinem Fahrgastschiff "JASUA"

 
 

Arndt Gundlach auf Jungfernfahrt

Arndt Gundlach auf Jungfernfahrt

 
 

Fotos: von Andreas Ulbricht
(Nautic Club Bärwalder See e.V.)

 

Anbaden bei 16 Grad Celsius am Bärwalder See

  Text und Foto: Regina Weiß
Lausitzer Rundschau vom 14. Mai 2011

Boxberg. Am Sonntag beginnt offiziell die Badesaison am Bärwalder See. Wasserratten müssen für den Sprung ins Nass derzeit aber noch ganz schön mutig sein: die Wassertemperatur am Boxberger Ufer beträgt 16 Grad Celsius. Darüber hat Boxbergs Bürgermeister Roland Trunsch (Freie Wähler) am Donnerstag den Gemeinderat informiert.

Badgeäste brauchen von den Ufern des Bärwalder Sees nur einige Schritte zu machen, um in den See zu tauchen. Ein Boot ins Wasser zu bugsieren, bedarf da schon anderer Anstrengungen. Eine Slipanlage oder ein Kran sind da vonnöten, die dem Boot ins Wasser helfen. Beides wird nun endlich möglich am Bärwalder See, nachdem der Stand noch vor einigen Wochen nicht so rosig aussah.

Fahrgastschiff auf dem Bärwalder See

 
 

Am Donnerstagnachmittag ist in der Boxberger Gemeindeverwaltung der Nachweis für die Grundbruchsicherheit des vom Gemeindebauhof errichteten Kranstellplatzes im Hafenbereich Klitten eingegangen. Am Abend informiert der Bürgermeister darüber und am Freitag steht der Kran schon da, um die ersten Boote einzukranen. Gegen 13 Uhr schwebt „Jasua“ ein. Das Boot, das wie der abgebaggerte Klittener Ortsteil heißt, ist das erste Fahrgastschiff für den Bärwalder See. Arnd Gundlach, Inhaber der Firma Boote & Freizeitsport, hat es an diesem Tag vom Berzdorfer an den Bärwalder See umsetzen lassen. Der Kran hat ganz schön zu tun, um das acht Tonnen schwere Boot vom Tieflaster ins Wasser zu heben. Zwölf Personen können damit über den See befördert werden. „Auch Räder oder Rollstuhlfahrer können wir mitnehmen“, so Gundlach. Regelmäßige Fahrten sind künftig zwischen Boxberg, Klitten und Uhyst möglich. Vorher muss noch die technische Abnahme erfolgen. „Ein tolles Gefühl“, sagt Hartmut Ulbricht, Präsident des „Nautic Club Bärwalder See“ darüber, dass nun wieder ein weiterer Schritt am Bärwalder See geschafft wurde.

Der Kran hat noch bis morgen zu tun, um weitere Boote in den See zu bekommen. Im Sommer werden die Schiffe dann auch über eine Slipanlage ins Wasser des Sees gleiten. „Der Bau der Slipanlage hat mich einige schlaflose Nächte gekostet“, gibt Seekoordinator Roman Krautz am Donnerstag im Rat unumwunden zu.

Dabei war die Anlage schon 2008 für den Bau vorgesehen. Doch dann gab es diverse Hin und Hers. Der damalige Zweckverband Bärwalder See teilte der LMBV mit, dass das alte Provisorium am Schulenburgkanal mit den bereits gelieferten Materialien auszubauen sei. Allerdings ist das Provisorium bei Niedrigwasser nicht nutzbar. Doch die Gelder waren ausgegeben. Nun wird die Slipanlage auf Kosten der Gemeinde gebaut, so hat es der Gemeinderat am Donnerstag einstimmig beschlossen. Rund 30 000 Euro gibt Boxberg dafür aus. Projektträger ist aus Gewährleistungssicht aber die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbauverwaltungsgesellschaft (LMBV). „Wir müssen nur noch eins klären, die LMBV will, dass wir in Vorkasse gehen“, so Krautz.

„Über die Notwendigkeit der Maßnahme brauchen wir nicht zu diskutieren. Wir würden wie die Deppen dastehen, wenn wir da jetzt nicht zustimmen“, erklärte Gemeinderat Horst Jannack. Dem pflichtete der Klittener Achim Junker bei. „Es käme einem Schildbürgerstreich gleich, wenn wir das jetzt nicht ausnutzen“, so Junker. Denn nicht nur das Geld ist entscheidend für den Bau, sondern auch der Wasserstand. Der war bislang viel zu hoch, um die Slipanlagen am See – es wird auch eine in Boxberg gebaut – zu errichten. Derzeit fällt der Wasserstand, liegt bei 123,3 Meter über Meeresspiegel. 123 Meter sind nötig, um die Bauwerke errichten zu können. Die Gemeinde geht davon aus, dass es im Juni so weit sein könnte.

 
       

 

 

Bärwalder See

Fotos: von Andreas Ulbricht

(Nautic Club Bärwalder See e.V.)

Bärwalder See

 

 
   

Muskelkraft bringt Gaffelmast in Position

 

Die Wassersportfreunde von Wassersportverein, dem Nautik Club Bärwalder See e.V. und der Segelschule Dreiländereck fassten am Sonnabendnachmittag kräftig zu, um den Gaffelmast an seinen Standort am Klittner Yachthafen aufzurichten. Jetzt grüßt er als neues Wahrzeichen die Wassersportler auf dem See - und natürlich Skatet, Badegäste oder Radfahrer. Besonders die Segler und Motorbootfahrer werden nun gewiss des Öfteren einen Blick auf den Gaffelmast angebrachten Windsack werfen. Denn er zeigt ihnen nun die Windrichtung und die Windstärke an. Von dieser Anzeige profitierten bereits die Schüler der Segelschule Dreiländereck, die bei einer steifen Brise, ihre Ausbildungsfahrten vor dem Klittner Yachthafen absolvierten.

(Sächsische Zeitung vom 2. Mai 2011; Foto: rechts von Rolf Ullmann)

Bärwalder See

 

 
   

 

Der Klittner Yachthafen bekommt ein Wahrzeichen

 

Elektromeister Wilfried Klippe aus Zimbel installiert kurz vor den Osterferfeiertagen die elektrischen Anschlüsse und Sicherungen für den sogenannten Gaffelmast am Yachthafen von Klitten. Der Gaffelmast wird in den nächsten Tagen aufgerichtet. Er bildet ein weithin sichtbares Wahrzeichen am Bärwalder See. Denn neben der Beleuchtung für den Zugang zum Hafen zeigt dann ein Windsack Windrichtung und -stärke an. Weiterhin können an den Gaffeltauen bei Regatten und anderen Wettkämpfen die Fahnen der Bundesländer sowie der Staaten aufgezogen werden, aus denen die Sportler kommen. Bereits jetzt nutzen, neben vielen Besuchern aus Sachsen und anderen Bundesländern, Wassersportler aus Tschechin sowie Polen die vielfältigen Möglichkeiten des Sees.

(Sächsische Zeitung vom 26. April 2011; Foto: von Rolf Ullmann)

Bärwalder See

 

 
   

Eine Frau sorgt am Bärwalder See für den Service

Mit Beginn der Badesaison am Bärwalder See ist Carmen Blockus mit drei Serviceangeboten am See für Camper und Gäste tätig.

 

Von Bernhard Donke

Im vergangenem Jahr hat die gebürtige Boxbergerin und gelernte Hotelfachfrau ihren Badeshop „Hippocampus“ für Badeutensilien, Süßigkeiten und Strandzubehör an der Boxberger Uferpromenade des Bärwalder Sees eröffnet. „Eine Arbeit, die mir sehr viel Spaß macht. Nicht nur, weil ich mein eigener Arbeitgeber bin, es ist auch die Arbeit für die Urlauber und Besucher, die unseren See besuchen, die mir gefällt.“

Als gebürtige Boxbergerin, die mit dem See aufgewachsen ist, hat sie ein großes Interesse an der touristischen Entwicklung der Region, zumal auch das eigene Auskommen mit dranhängt.

Gelernt im Hotelgewerbe

Bevor die Boxbergerin die Arbeit im Bade- und Tourismusservice aufgenommen hat, war sie viele Jahre im Hotelgewerbe tätig. Ihre Erfahrungen kann sie hier nun einbringen. Noch dazu, wenn sie mit Beginn der Badesaison am 15.Mai zwei weitere Dienstleistungen übernimmt. Neben ihren Badeshop mit angeschlossenem Sozialgebäude für Toiletten und Duschen, wird sie auch im Auftrag des Fahrradverleihers Markus Schmogrow dessen Fahrradverleihstation am See übernehmen und betreuen. Diese ist wie auch ihr Badeshop „Hippocampus“ von April bis Oktober, täglich von 9 bis 20Uhr, geöffnet.

Ebenso wird die Geschäftsfrau den am 15. Mai neu eröffneten Campingplatz am Klittener Ufer des Sees als Pächterin übernehmen. Um diese Aufgabe zu meistern, ließ sie sich durch den Landestourismusverband Sachsen zum „Qualitäts-Coach“ ausbilden. „Mit dieser Ausbildung ist es mir möglich, mich mit dem Campingplatz, der auch ,Hippocampus’ heißt, für eine Zertifizierung für „Service Qualität Deutschland“ zu bewerben. Doch bis dahin haben ich und meine Mitarbeiter noch ein ganzes Stück Arbeit vor uns“, sagt sie.

Da Carmen Blockus selbst nicht in der Lage ist, gleichzeitig an drei Stellen am Bärwalder See zu agieren, wird sie Frank Jannasch als Mitarbeiter einstellen. Der soll den Campingplatz und das Sozialgebäude am Klittener Ufer ebenso betreuen, wie den späteren Fahrradverleih. Schon jetzt liegen für den Platz, der einmal 36 Parzellen für Zelte, Wohnwagen und Caravans haben wird, die ersten Reservierungen vor.

Sobald alle behördlichen Genehmigungen für die Betreibung eingetroffen sind, und das hofft die Pächterin, wird bis zum 1. Mai der Fall sein, können die Camper kommen.Doch die rührige Frau hat auch noch weitere Pläne mit dem Platz. Sie möchte es ermöglichen, dass im Winter gecampt werden kann. Dafür liegen ihr schon die ersten Nachfragen auf dem Tisch.

Anzutreffen ist Carmen Blockus ab dem 15.Mai täglich von Montag bis Freitag, von 9 bis 18Uhr; Sonnabend und Sonntag, von 9 bis 20Uhr, in ihrem Badeshop am Boxberger Ufer. In dringenden Fällen oder auch für Reservierungen ist sie telefonisch unter 0152 26663412 oder 0152 03571385 erreichbar.

Bärwalder See

Mit Beginn der Badesaison wird sie auch den Fahrradverleih mit übernehmen.

Bärwalder See

Carmen Blockus betreibt auch den Badeshop „Hippocampus“ an der Boxberger Uferpromenade.

 

 
 

Bärwalder See

Ab Mitte Mai sollen auf dem neu geschaffenen Campingplatz „Hippocampus“ am Klittener Ufer des Bärwalder Sees die Wohnwagen und Zelte stehen. Pächterin Carmen Blockus zeigt auf die Standfläche. Fotos: Bernhard Donke

(Sächsische Zeitung vom 23. April 2011)

 

 

Motorboote dürfen auf dem Bärwalder See bis 21.00 Uhr fahren

 

Nach Mitteilung der Gemeinde Boxberg O.L. über Facebook, hat die Gemeinde Boxberg den Bescheid der Unteren Immissionsschutzbehörde des Landkreises Görlitz erhalten, dass die im Rahmen der Zulassung des vorzeitigen Beginns für die Errichtung und den Probebetrieb einer Motorsportanlage nach BImSchG (neben der wasserrechtlichen Genehmigung die Voraussetzung, dass Motorboote auf dem Bärwalder See fahren dürfen) festgesetzte Betriebszeit von täglich 08.00 - 21.00 Uhr geändert wurde.

Die Einhaltung der Bestimmungen (z.B. dürfen nur maximal 20 Motorboote und 6 Jet-Ski gleichzeitig auf dem See fahren) werden durch die Hafenmeister des Wassersportverein Bärwalder See e.V. kontrolliert.

 

 

 

 
 

 

 

Segelfreak rüstet für den Bärwalder See

Frank Lissy vom Nautic Club Bärwalder See e.V.

 

Bärwalder See

So könnte es einmal auf dem Bärwalder See aussehen: Noble Segeljachten aus aller Welt liefern sich Rennen auf dem größten sächsischen Binnengewässer, am Ufer investieren Hoteliers und Touristiker, Jobs werden geschaffen und die Region profitiert davon. Foto: AP

 
 

Ein Segelboot mitten in Bischofswerda: Frank Lissy machte gestern an der Bautzener Straße sein Schiff flott für die Saison. Am Wochenende möchte er es im Bärwalder See bei Hoyerswerda zu Wasser lassen. Dort bietet er Schnupperkurse an. Bei Frank Lissy kann man aber auch Segeltörns in Kroatien, der Türkei oder der Karibik buchen – dann allerdings auf größeren Yachten mit zehn Kojen.

Der Bischofswerdaer hat das vor 35 Jahren in Frankreich gebaute Boot in Holland gebraucht für 6000 Euro gekauft. Bis Freitag wird er auf und an dem 7,50 Meter langen Schiff noch waschen, spachteln und den Rumpf gegen Algen- und Muschelablagerungen versiegeln. Der Bärwalder See entstand aus einem ehemaligen Braunkohletagebau. See und Umfeld werden zu einer Freizeitoase gestaltet. (SZ)

Kontakt: info@frank-lissy.de

(Sächsische Zeitung vom 31. März 2011)

 

Nautic-Club will Lobbyarbeit am Bärwalder See betreiben

 

Bärwalder See

So könnte es einmal auf dem Bärwalder See aussehen: Noble Segeljachten aus aller Welt liefern sich Rennen auf dem größten sächsischen Binnengewässer, am Ufer investieren Hoteliers und Touristiker, Jobs werden geschaffen und die Region profitiert davon. Foto: AP

Es gibt seit diesem Jahr zwei Vereine, die sich um den Tourismus und die Schifffahrt am Bärwalder See intensiv kümmern.

 
 

Von Bernhard Donke und Wulf Stibenz

Einen Streit um zahlende Mitglieder wird es am Bärwalder See nicht geben. Stattdessen teilen sich der seit geraumer Zeit bestehende Wassersportverein Bärwalder See und der neu gegründete Nautic Club Bärwalder See in die Aufgaben am See. Und davon gibt es eine Menge, wie Volker Grabarek vom Wassersportverein bestätigt: „Diese Saison haben wir nur die Genehmigung, bis 18 Uhr auf dem See zu sein, die Slipanlage Klitten ist immer noch marode und die Pflege der Uferbereiche lässt zu wünschen übrig.“ Deshalb sind Grabarek und die 70 Mitglieder des Altvereins froh, dass es nun auch den Nautic-Club am See gibt. „Wir sind ja hier die einzigen Meckerköpfe gewesen, jetzt können wir zusammen bessere Lobbyarbeit betreiben, um gemeinsam voranzukommen“, sagt Grabarek.

Sechs Mitglieder des Bärwalder Wassersportvereins sind in den Nautic-Club gewechselt. Der Chef des Vereins ist deutschlandweit kein Unbekannter. Hartmut Ulbricht, Ex Staatssekretär im Biedenkopf-Kabinett und Bürger von Boxberg-Kaschel ist ein Macher: „Wir Freunde des Bärwalder See´s wollen die wirtschaftliche Entwicklung unsere Region voran treiben“, sagt er. Und da gibt es Handlungsbedarf – nicht nur beim Fokus Boote, Strand und Slipanlage, sondern eben auch bei der Investorensuche. Und so kommen die Mitglieder des inhaltlich sehr breit aufgestellten Nautic-Clubs aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens. Die Eintragung ins Vereinsregister erfolgte am 15.Februar – damit ist die Saison 2011 die erste der „Neuen“.

Auf diese Aktivitäten hoffen viele Menschen in der Region um den See. Zwar ist die Gemeinde Boxberg aktiv in Sachsen Seevermarktung und -Entwicklung, aber Verwaltungen sind an manchen Stellen Grenzen gesetzt. Da bedarf es Investoren und eben persönliche Kontakte, um den See gemeinsam voran zu bringen. „Wir verstehen uns als Partner der Gemeinde Boxberg, dem Landkreis Görlitz, der LMBV und allen am Bärwalder See ansässigen Vereinen und Firmen“, sagt Ulbricht. Das die Nautic-Club-Mitglieder das ernst meinen, weiß auch Wassersportfreund Grabarek. „Es ist gut, wenn auf allen Ebenen etwas angeschoben wird, was unserem See hilft.“ Denn auch Infrastruktur und politische Entscheidungen sind Themen beim Nautic-Club. Hier soll angesetzt werden. „Vielen Bürgern ist leider nicht bewusst, welches Potenzial sie hier mit dem See haben“, sagt Ulbricht. Der See kann in Zukunft Jobs bieten – ob im Tourismus, bei Unterkünften, Service, Gastronomie oder Sportaktionen. Und da setzt der neue Club an – und baut auf die Erfahrungen und Kontakte seiner Mitglieder, die aus der Wirtschaft, Politik und Geschäftswelt kommen. Erklärtes Ziel ist es außerdem, die Arbeit mit Jugendlichen am See zu intensivieren. Erste Ansätze, wie die Ausbildung von Jugendlichen auf Booten mittels des Sportbundes in Weißwasser sind ein Anfang und versprechen große Potenziale. Eine Segelschule wäre ja ebenfalls eine sachsenweite Attraktion, für die es Interessenten gibt. Ein Erfahrungsaustausch mit anderen Zweckverbänden wie dem Lausitzer Seenland oder dem des Berzdorfer See ist ebenfalls vorgesehen, betont Ulbricht. Schon jetzt begleitet der Verein aktiv die verschiedensten Projekten rund um den See – unter anderem der Ausbau des Hafens und die Umfeldgestaltung landseitig des Bärwalder See´s. Dort soll in diesem Jahr vor allem angesetzt werden, um die Saison erfolgreich zu gestalten – zusammen mit allen Partnern.

Nautic Club Bärwalder See

Mitglieder des Nautic-Clubs Bärwalder See und Wassersportler vom Stausee Quitzdorf auf „Dienstreise“ bei der Messe Boot&Beach in Leipzig.

Nautic Club Bärwalder See

Vereinschef Nautic Club Bärwalder See: Hartmut Ulbricht

Vereinschef Wassersportverein Bärwalder See: Volker Grabarek

(Sächsische Zeitung vom 3. März 2011)

 

 

Warum der Bärwalder See eine sichere Zukunft hat

Der größte See Sachsens – das ist nur ein Superlativ für das Tagebaurestloch. Hier wird geklotzt, nicht nur über Potenziale geredet.

 

Von Wulf Stibenz

Das ist kein Aprilscherz: Am 1.April beginnt die Wassersportsaison am Bärwalder See. Der Boxberger und Uhyster Bootsanleger und die Hafenanlage Klitten warten dann auf Bootsfreunde. Auf dem 23 Kilometer langen, asphaltierten Rundweg sind Radtouristen und Skater unterwegs – am 2. April sogar Elektro-Bikes-Fahrer. Unterdessen wirbt die Gemeinde Boxberg für künftige Seefreunde: „Die bebauten Grundstücke befinden sich im Fördergebiet“, lässt der gemeindliche Seeentwickler Roman Krautz wissen. Und mit dem Geld aus ILEK „Lausitzer Seenland“ lasen sich aus 50 Cent schnell ein Euro oder gar 1,5 Euro Kapital machen. Dass sich das lohnt, hat sich rumgesprochen. 2010 sind gut 150000 Besucher am See gewesen – und dabei steht weder das angedachte Sternencamp auf Boxberger Seeseite, noch die neue Slipanlage auf Klittener oder der ausgebaute Strandbereich auf Uhyster Seite. Aber die kommen allesamt – die Planungen sind da weit.

Deshalb wundert es nicht, dass die Gemeinde aus der passiven Vermarktungshaltung nun schrittweise in die Offensive geht. Auf der jüngsten Sitzung des Zweckverbands „Lausitzer Seenland Sachsen“ kamen die Seenland-Entwickler von Hoyerswerda bis Boxberg unter neuem Namen zusammen. Boxberg erstmals als ganz ordentliches Mitglied. „Wir sind stolz darauf und voller Optimismus für die gemeinsame Arbeit“, sagte dazu Boxbergs Bürgermeister Roland Trunsch. Der Zweckverband, damals noch „Elstertal“, hatte im Juli eine Satzungsänderung beschlossen, die seit diesem Jahr gilt: Die Gemeinde Boxberg tritt dem Verband mit einem Fünf-Prozent-Anteil bei; zudem wurde die Namensänderung festgeschrieben.

Unterdessen werden schon Pläne geschmiedet, wie die Regatta auf dem See 2011 angegangen wird, welche sportlichen Events angeboten werden können, ob und wie der Wassermotorsport mit dem ortsansässigen Rally- Renn- und Wassersport-Club voran gebracht werden kann – und welche Marketingprojekte zielführend sind. Dabei steht der Bärwalder See wesentlich besser da, als beispielsweise der ähnlich strukturierte und im Landkreis gelegene Berzdorfer See bei Görlitz. Dort freut man sich derzeit über das grüne Licht für das Baden in diesem Sommer, wie Gerd Richter, Projektleiter der Lausitzer- und Mitteldeutschen Bergbauverwaltungsgesellschaft (LMBV) bestätigt. Da ist Boxberg mit zwei ausgebauten Strandbereichen und weiteren touristenfreundlichen Projekten 2011 viel weiter. Und der Vorsprung scheint auch 2011 beschleunigt weiter zu wachsen. (mit ju/aw)

(Sächsische Zeitung vom 2. März 2011)

 
   

Bärwalder See

Die Zeichnung wurde durch die Firma Boote & Freizeitsport, Arndt Gundlach dem Nautic Club Bärwalder See e.V. zur Verfügung gestellt und stellt den aktuellen Entwurf dar. Der Entwurf ist geschützt.

Ein Leuchtturm für den Hafen Klitten-Jasua

Das Bild des Klittener Ufers am Bärwalder See wird sich sehr verändern. Darin sind sich die Gemeinde und der Investor einig.

 

Von Andreas Kirschke

Das Vorhaben kommt in Fahrt. Welche Pläne der Investor aus Löbau und die Gemeinde Boxberg haben, das fasst die SZ zusammen.

Welcher Leuchtturm ist vorgesehen?

Entstehen soll auf der Aussichtsplattform ein kleiner sieben Meter hoher Leuchtturm. Sein Kerndurchmesser ist 1,95 Meter. Der Leuchtturm erhöht die Sicherheit der Wassersportler. Er sorgt für besondere Attraktivität des Pontons und lädt zum Flanieren ein. „Es ist nicht nur ein magischer Anziehungspunkt“, so Arndt Gundlach. „Mit der später vorgesehenen Installation eines Sektorenfeuers kann der Bootsführer aus den Gefahrenbereichen im roten Licht auf Kurs ins weiße Licht manövrieren.“

Welches Gebäude ist auf dem Ponton geplant?

Ein 20 mal 20 Meter großes Gebäude soll auf dem Wellenbrecherponton entstehen. Als Grundlage dienen Raumzellen. Diese gehörten früher zur Grundschule Berthelsdorf im Landkreis Löbau. „Eine massive Bebauung auf dem Ponton ist aus technischen Gründen nicht möglich“, so Arndt Gundlach. „Deshalb nutzen wir die Raumzellen. Die Außenfassade wird im skandinavischen Stil verkleidet. Ähnlich wie die Marina Kröslin am Tor zur Ostsee. Der Innenausbau wird ebenfalls maritimgemäß sein.“

Bärwalder See - Leuchtturm

Noch ein Zukunftsbild: Am Klittener Hafen des Bärwalder Sees ein Leuchtturm entstehen. Foto: A. Kirschke/Montage SZ/U.Nitschke

 

 

 
   
 

Was enthält das Gebäude auf dem Wellenbrecher?

Im Gebäude entsteht ein Mehrzweckraum für Segelschule, Kurse, Weiterbildungen und Vereine. Ein Maritimshop soll Rettungswesten und Ausrüstung anbieten. Mit im Haus integriert wird ein Infozentrum Bärwalder See. Ebenso ein Büro der Firma Boote & Freizeitsport (BFS) von Arndt Gundlach. Ein Bistro soll viel Fisch anbieten. Geplant sind auch ein Erste-Hilfe-Raum, ein Baby-Wickel-Raum, Garderobe mit Schließfächern, WCs mit Behinderten-WC, eine kleine Wetterstation, eine Solartankstelle für Elektroboote sowie ein Wasserwander-Rastplatz für Ruderboote und Paddler.

Welches Fahrgastboot soll verkehren?

Ein kleines Fahrgastboot für zwölf Personen soll zwischen den Anlegern Klitten, Boxberg und Uhyst verkehren. Es ist ein früheres Kontrollboot KB 12 der Wasserschutzpolizei Magdeburg. Gebaut wurde es 1986 und im Jahr 2000 modernisiert. „Es ist ein Anfang“, so Arndt Gundlach. „Viele Genehmigungen sind noch nötig. Außerhalb der Betriebszeit kann das Schiff nachts den Sicherheitsdienst der Gemeinde Boxberg unterstützen. Der Diebstahl an Motoren und Booten ist leider keine Seltenheit mehr.“

Welche Angebote plant der Investor?

Außer der Segelschule plant der Löbauer den Verleih von Ruder,- Segel- und Motorbooten. Er setzt auf buchbare Angebote. „Wir wollen regelmäßig Segelkurse für amtliche Scheine durchführen“, so Arndt Gundlach. „Es soll auch Kurse zur Wiederauffrischung geben. Wer mal schnuppern will, ist bei den Kursen willkommen.“

Wie wird das Vorhaben realisiert?

Der größte Teil der Ausrüstung ist vorhanden. „Mehr oder weniger ist es nur ein logistisches Problem“, so der Löbauer. „Viele Arbeiten werden wir in Eigenleistungen realisieren. Für den Leuchtturm suchen wir Sponsoren.“

Wie begleitet die Gemeinde das Vorhaben?

Offen und offensiv. Seit 2010 sucht sie bereits intensiv einen Investor. „Jetzt kann etwas Dauerhaftes entstehen. Etwas, das Hand und Fuß hat“, meint Roman Krautz, Projektkoordinator Bärwalder See. „Im An-spruch an das Design soll sich das Pontongebäude am Hafen und an der Rettungswache orientieren.“ Wichtig, so betont er, ist jetzt vor allem die wasserrechtliche Genehmigung durch die Landesdirektion Dresden. „Ohne Genehmigung gibt es keine Bebauung.“ In einer ersten Stellungnahme zum Antrag des Investors auf wasserrechtliche Genehmigung befürwortet der Technische Ausschuss der Gemeinde das Vorhaben.

Wie geht es jetzt ist weiter mit dem Vorhaben?

Die Landesdirektion prüft jetzt das Vorhaben. Sie entscheidet über die wasserrechtliche Genehmigung. Möglichst noch vor Eröffnung der Wassersportsaison am 30. April soll das Rohgebäude stehen. Folgen soll schrittweise der Innenausbau. „Wir brauchen einen langen Atem“, so Gundlach. „In den nächsten zwei Jahren wollen wir es schaffen.“

Welche Erfahrungen sollen einfliessen?

Vor allem personelle Kompetenzen. Die Firma Boote & Freizeitsport will sich ein zweites Standbein schaffen. Sie will sich dauerhaft am Bärwalder See ansiedeln. Seit 2007 hat sie den Wassersport in Deutsch Ossig am Berzdorfer See kontinuierlich aufgebaut. Der Investor nennt den erfahrenen Segellehrer Manfred Dahms aus Görlitz, der die Segelschule Dreiländereck mit begleitet. Unterstützen sollen zudem Michael Huss, Hafenmeister am Berzdorfer See, sowie Schiedsrichter und Wettkampfleiter für Regatten. Einbringen soll sich am Hafen Klitten auch der erfahrene Wasserflieger Frank Degen. Den Bärwalder See kennt Arndt Gundlach selbst vom Segeln, Motorboot-Fahren und Radwandern. Gezielt will er die Erfahrungen der Segelschule Dreiländereck einbringen. „Wir haben in Tschechien eine Infostelle Cesko-Saske-Yachting für Wassersport gegründet“, sagt er. „Hier haben tschechische Wassersport-Begeisterte Kontakt zu ihren informierten Landsleuten. Hier erfahren sie Wissenswertes zum Berzdorfer See und demnächst auch zum Bärwalder See.“

(Sächsische Zeitung vom 26. Februar 2011)

Mutiger Investor für neues Haus auf schwimmenden Pontons gefunden

Im Juli 2008 ist feierlich der Klittener Anlieger mit den riesigen Pontons übergeben worden. 2011 gibt es hier eine ganz neue Attraktion.

 

Von Andreas Kirschke und Wulf Stibenz

Auf einer 30 mal 30 Meter großen Pontonfläche soll noch in diesem Jahr ein Gebäude gebaut werden, das Infozentrum, Gastronomie und einen Servicepunkt für die Fahrgastschifffahrt auf dem Bärwalder See beherbergt. Darüber informierte Arndt Gundlach, Geschäftsführer der Firma Boote und Freizeitsport Löbau, am Montagabend die Gemeinderäte Boxbergs. Angedacht sei ebenfalls, einen Mini-Leuchtturm auf der Fläche zu errichten und durch die Firma auch die Fahrgastschifffahrt zu betreiben. Der Technische Ausschuss befürwortete das Projekt. „Hier kann etwas entstehen, das Hand und Fuß hat“, kommentierte Boxbergs See-Entwickler Roman Krautz das Projekt. Ob der Baustart wie erhofft im April stattfinden kann, ist von der nötigen „Wasserrechtlichen Genehmigung“ durch die Landesdirektion in Dresden abhängig.

Wie Investor Gundlach erläuterte, orientiert sich das Aussehen des Gebäudes auf dem Riesenponton auf Klittener Seite an den Plänen zur neuen Rettungswache und nimmt im Design Anleihen des Klittener Hafenbereichs auf. Damit geht die Klittener Seite des Bärwalder Sees mit großen Schritten in die Investitionsphase, weil auch der Bereich „Jasua“ zurzeit in der Genehmigungsphase ist und die neue Slipanlage ebenfalls auf grünes Licht für den Bau wartet.

 

Bärwalder See - AIDA

Feierliche Übergabe der Pontons.

Damit könnte eine Vision umgesetzt werden, die im Juli 2008 durch den damaligen sächsischen Wirtschaftsminister Thomas Jurk (SPD), Boxbergs Bürgermeister Roland Trunsch und Jasua-Vordenker und Klittens Ex-Bürgermeister Norbert Krupper offiziell wurde – mit der Einweihung der Ponton-Anlage. Reichlich drei Jahre später scheint es nun soweit, dass das einst großzügig geplante Ponton einer wirtschaftlichen Nutzung zugeführt wird. Das vorgestellte Betreiberkonzept gründet auf der touristischen Nutzung des Sees – vor allem im Hinblick auf Bootstouristen und heimische Wassersportfreunde am Bärwalder See.

(Sächsische Zeitung vom 22. Februar 2011)

 
   

Ein Passagierschiff für den Bärwalder See

Ein Oberlausitzer möchte auf dem Bärwalder See Fahrgastschifffahrt betreiben.

 

Von Franziska Anders

Okay, mit der Aida auf dem Bärwalder See haben wir vielleicht etwas übertrieben. Aber das, was Boxbergs Bürgermeister Roland Trunsch jüngst verkündet hat, ist vielversprechend: Ein Investor aus der Oberlausitz möchte auf dem Bärwalder See Fahrgastschifffahrt betreiben. „Im Gespräch ist ein kleines Schiff, auf dem 12 Personen Platz haben, und das quer über den See fährt“, sagt Roman Krautz, Seenbeauftragter der Gemeinde.

Schon lange wird darüber nachgedacht. Doch bevor es losgehen kann, wird noch die Genehmigung der Landesdirektion benötigt, räumt Krautz ein. Für das Projekt möchte der Oberlausitzer Wassersportfreund – der Name des Investors bleibt vorerst noch geheim – den 30 mal 30 Meter großen Ponton am Klittener Hafen ausbauen. Roland Trunsch begrüßt den Antrag und gibt seine Unterstützung.

 

Bärwalder See - AIDA

 

 
 

Die Aida auf dem Bärwalder See, das bleibt wohl ein Traum. Aber ein kleines Schiff für 12 Personen ist sehr wohl vorstellbar. Foto: ru/Montage SZ

(Sächsische Zeitung vom 20. Januar 2011)

 

Motorsport auf dem Bärwalder See jetzt offiziell genehmigt

 

Die Gemeinde Boxberg hat seit Montag grünes Licht für den Bärwalder See als Motorsportgebiet. Der im März 2009 gestellte Antrag an den Landkreis Görlitz ist genehmigt. „Wir freuen uns, dass unserem Antrag zur Errichtung und zum Betrieb einer Motorsportanlage auf dem Bärwalder See im Rahmen des Bundes-Immissionsschutzgesetzes stattgegeben wurde“, sagt Roman Krautz, der Seenbeauftragte der Gemeinde. „Der sechsseitige Bescheid zur Zulassung des vorzeitigen Beginns ist jetzt bei uns eingegangen.“ Als nächstes werden die Wassersportvereine am Bärwalder See in Kenntnis gesetzt. Wie genau die mit der Genehmigung erteilten Auflagen umgesetzt werden, muss noch besprochen werden, so Krautz. Die Wassersportsaison beginnt am 1. April. Von da bis zum 31.Oktober dürfen täglich von 8 bis 18Uhr unter bestimmten Bedingungen maximal 20 Motorboote und sechs Jetski gleichzeitig den Bärwalder See innerhalb vorgegebener Bereiche befahren. Nicht erlaubt sind beispielsweise Motorbootrennen. (SZ/cam)

 

 

 

 
 

(Sächsische Zeitung vom 19. Januar 2011)

 

 

Der schwerste Einsatz brachte den schönsten Lohn

Am Bärwalder See gab es in diesem Jahr keinen tödlichen Badeunfall. Die Lebensretter der DLRG haben dafür gesorgt.

 

Das kalte und trübe Novemberwetter schreckt einige der Kitesurfer am Bärwalder See immer noch nicht ab. Wellen und Winde im Spätherbst sind für die Extremsportler perfekt. Hin und wieder stach in den vergangenen Tagen auch der eine oder andere Freizeitkapitän in See. Seit Ende Oktober müssen sie allerdings auf die Hilfe der Männer von der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) im Fall der Fälle verzichten. Denn mit dem offiziellen Abschluss der Wassersportsaison hievten die Männer um Bernd Müller ihr Einsatzboot aus dem nassen Element.

Zeit für sie eine Bilanz ihrer Einsätze in der nun zu Ende gegangenen Saison zu ziehen. „Einige Male mussten wir auch diesmal als Retter in der Not eingreifen. Zum Glück blieben wir auch in dieser Saison von einem tödlichen Unfall am oder auf dem Bärwalder See verschont“, erklärte Bernd Müller, der 2. Vorsitzende des DLRG-Bezirks Weißwasser. Vom 1. Mai an wachten mindestens jeweils zwei DLRG- Mitglieder vom Land oder vom Wasser aus über die Sicherheit der Badenden, Segler und Surfer. Pro Wochenende kamen so etwa 16 bis 20 Einsatzstunden pro Mann zusammen. Die Gesamtzahl der Stunden, die sie hier am Bärwalder See verbrachten, haben sie nicht notiert. Für sie war das Wichtigste vor Ort zu sein, wenn man sie braucht, erklärte Jan Flieger.

Die für sie größte Bewährungsprobe erwartete sie im Juli. Ein Mann war mit seinem Katamaran bei stürmischem Wetter gekentert. An Bord befanden sich dabei auch seine drei Kinder im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren. „Wir sind noch heute sehr froh darüber, dass es uns gelungen ist, alle vier unverzüglich zu retten und schließlich wohlbehalten an Land zu bringen“, erzählte Bernd Müller. So brachte dieser für sie schwerste Einsatz wohl auch den schönsten Lohn, den sich ein Mitglied der DLRG wünschen kann.

„So manches Mal haben wir uns aber auch über die Unvernunft einiger Zeitgenossen geärgert. Trotz Verbotsschilder legten sie im Bereich der Kiesgrube mit ihren Booten an oder gingen dort baden. “, erinnerte sich Steffen Krasse. In einem solchen Fall machten die drei von der DLRG die „Eindringlinge“ auf das Verbot aufmerksam und forderten sie zum Verlassen der gefährlichen Abschnitte auf. In den allermeisten Fällen reichte diese Aufforderung dann auch aus. Nur in einigen wenigen Fällen wurde es notwendig das Ordnungsamt der Gemeinde Boxberg einzuschalten.

„Mit den Mitarbeitern des Amtes haben wir ganz ausgezeichnet zusammengearbeitet und uns gegenseitig unterstützt“, fasste Bernd Müller seine Erfahrungen zusammen. Sein Dank am Ende der Einsatzzeit galt vor allem auch einer ganzen Reihe von Sponsoren, welche die Wasserwacht finanziell und materiell in ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit unterstützten.

Gern erinnern sich die drei auch an das „Dienstessen“, das ihnen von Karin Ende in ihrem Imbiss am Hafen von Klitten schmackhaft und regelmäßig zubereitet wurde. Zum Ansegeln Anfang Mai 2011 sind die drei von der DLRG wieder am und auf dem See.

Bärwalder See

Jan Flieger, Bernd Müller und Steffen Krasse (von links) haben ihr Boot aus dem nassen Element geholt und für den Abtransport vorbereitet. Erst im nächsten Mai kehren sie zum Bärwalder See zurück. Foto: Rolf Ullmann

Bärwalder See

Bärwalder See

2 Fotos: von Andreas Ulbricht

 
 

(Sächsische Zeitung vom 9. November 2010)

 
       

Boote ziehen vom Bärwalder See nach Weißwasser in das Winterquartier

Zum ersten Mal stehen zehn Plätze in einer Halle für das Überwintern der Boote des Vereins bereit.

 

Volker Grabarek takelte seine Jolle am Sonnabendvormittag ab und legte mit Hilfe einiger Vereinsmitglieder den Mast um. Schließlich tuckerte er hinüber zur Slipanlage, die sich unweit des Schulenburgkanals befindet. „Ich will versuchen, ob ich das Boot auch ohne Kran aus dem Wasser bekomme, denn der kostet eine Stange Geld“, erklärte der erfahrene Segelsportler

Für Boote, die das Schwert unter dem Kiel nicht einziehen können, blieb am Sonnabend nur die Möglichkeit, mit Hilfe des Autokranes das Wasser des Bärwalder Sees zu verlassen. „Wir hoffen, dass wir in den nächsten Jahren auch dieses Problem mit der Slipanlage in den Griff bekommen. Der Kraneinsatz ist keine dauerhafte Lösung für uns“, erklärte Lutz Grohmann vom Verein.

Eine Neuerung kann der Wassersportverein seinen Mitgliedern bereits in diesem Jahr bieten. In einer beheizbaren Halle im Stadtgebiet von Weißwasser stehen ab sofort Stellplätze für zehn Boote bereit. Hier können diese bis zum Saisonstart an den Osterfeiertagen im nächsten Jahr überwintern.

Bärwalder See

Bärwalder See

Fotos: von Lutz Grohmann

 
 

Bärwalder See

Mitglieder des Wassersportvereins Bärwalder See dirigieren am Sonnabendmittag den 3,5 Tonnen schweren vereinseigenen Kutter auf den bereit stehenden Transportanhänger. Insgesamt drei Boote hievte der 45-Tonnen schwere Autokran im Klittener Hafen aus dem feuchten Element.

(Sächsische Zeitung vom 25. Oktober 2010 - Foto: Rolf Ullmann)

 
       

Liedermacher begeistert am Bärwalder See

 

Bärwalder See

Das Konzert mit Liedermacher Arno Backhaus am Samstagabend wurde zum Besuchermagnet – es kamen über 200 Menschen. Die Veranstaltung fand jedoch aufgrund des Wetters nicht im Theater im Ohr statt, sondern in einem Zelt am Ufer des Bärwalder Sees.

Bei einer wunderbaren Kulisse am Bärwalder See fand am Samstagabend ein Konzert mit dem bekannten Liedermacher Arno Backhaus aus Calden (Kassel) statt. Die Veranstaltung wurde aufgrund der Witterung kurzerhand vom Ohr ins Zelt am Ufer des Bärwalder Sees verlegt. Über 200 Gäste aus nah und fern pilgerten zum Konzert des 59-jährigen Liedermachers. Die Sitzgelegenheiten reichten nicht aus, doch Waldemar Buttler hatte noch einige Bänke in petto. »Lieder und Texte zum Überleben und Totlachen« lautete das Motto des zweistündigen Konzertes, organisiert vom CVJM Schlesische Oberlausitz. »In meinem Programm geht es um ernste Texte und den Sinn des Lebens, mit viel Humor untersetzt«, so der Liedermacher. Früher war er als Sozialarbeiter tätig. »Jetzt bin ich beruflich Liedermacher und bin als Sozialarbeiter ehrenamtlich unterwegs«, erzählt Arno Backhaus.

Er absolviert im Jahr 120 Auftritte, davon 40 Veranstaltungen in den neuen Bundesländern. Er ist seit 35 Jahren Liedermacher, gibt Seminare und schrieb bereits 15 Bücher. »Seine Texte und Lieder finden bei den Besuchern große Resonanz und kommen gut an. Er spricht in seinen Konzerten mit den Texten viele Menschen an«, sagt Waldemar Buttler, Evangelist beim Landesverband.

Von Martina Arlt

 
 
Bärwalder See
 
 
(Lausitzer Rundschau vom 30. August 2010 - Foto: Martina Arlt)
 

 

"Bären-Regatta" bei Kaiserwetter

 

14 Segelfreunde starteten am Sonntag bei Kaiserwetter zur ,,Bären-Regatta'' auf dem Bärwalder See. Einmal monatlich laden die Mitglieder des Wassersportvereins Bärwalder See unter der Regie von Volker Grabarek zu einer Segelregatta ein.


Am Sonntag wirkte in bewährter Weise Jürgen Schlowag aus Weißwasser als Wettfahrleiter auf dem Wasser und gab mit seiner Tröte die Signale der Regatta. Die Segler hatten eine Strecke von zwölf Kilometern zu absolvieren. Auch Vorfahrtsregeln gelten auf dem Wasser, Segelboot fährt vor Motorboot.

Als Sieger bei der ,,Bären-Regatta'' ging Alfred Stefan hervor, Platz zwei belegte Maik Kieschnick und Rang drei ging an Ron Mortier. Alle drei Wassersportfreunde nahmen einen Pokal zur Siegerehrung entgegen, alle Teilnehmer erhielten eine Urkunde.

,,Unsere Regatten stehen immer unter einem anderen Namen. Es gab schon die Sonnenwende-, Sommer- oder EntenRegatta. Denn der Bärwalder See hat von oben die Konturen einer Ente - und so ist auch die Ente sehr passend für eine Ragatta'', so Jürgen Schlowag vom Vorstand des Vereins. Um eine Segelregatta zu starten, müssen mindestens sechs Segelfreunde teilnehmen.

,,Die Regatta darf drei Stunden nicht überschreiten, meist kommen die Segler nach eineinhalb Stunden ins Ziel, es hängt eben alles vom Wind ab. Bei der Bewertung spielen mehrere Dinge der Segelboote eine Rolle, die Segefläche, die Bootsgröße, dafür gibt es Umrechnungszahlen, um gerecht zu bewerten'', so der Wettfahrleiter. Mit einem gemütlichen Beisammensein am Klittener Hafen ging die Bären-Regatta am Sonntag zu Ende. Der Wassersportverein Bärwalder See gründete sich vor sieben Jahren und zählt derzeit 80 Mitglieder. Gern können auch Kinder mit Genehmigung der Eltern dem Verein beitreten. Für die Jugendarbeit im Verein zeichnet sich Thomas Wagner aus.

Von Martina Arlt

Bärwalder See

Bärwalder See

Fotos: Richard Ulbricht

 
       

Ein neuer Landeplatz für Wasserflugzeuge

Der Bärwalder See ist um eine Attraktion reicher geworden. Jetzt setzte das erste Wasserflugzeuge auf, weitere sollen folgen.

 

Frank Degen, der Pilot des Amphibienflugzeuges vom Typ Sea Rey, strahlte über das ganze Gesicht, als er mit seinem Co-Pilot Torsten Herting am Merzdorfer Strand aus dem Cockpit seiner Maschine stieg. "Der See bietet einfach optimale Bedingungen für Wasserflugzeuge." Bei einer Lande- beziehungsweise Startstrecke von jeweils rund 300 Metern könne er ohne Probleme seine Maschine mühelos zwischen dem Boxberger sowie dem Uhyster Ufer mehrfach wassern und wieder in die Lüfte bringen. "Wir sind heute zu Test- und Demonstrationsflügen von Welzow herübergekommen und unser erster Eindruck ist sehr günstig für die Wasserfliegerei", erklärte Frank Degen.

Die Maschine baute er selbst vor zwei Jahren aus einem amerikanischen Bausatz zusammen. Mit dem Sea Rey, den man mit Seekönig ins Deutsche übersetzen kann, habe er schon einige Flüsse und Seen in Deutschland besucht. So unter anderem Hamburg und erst unlängst die Hanse-Sail in Rostock.

Bärwalder See

 
 

Auf die Verträglichkeit von Wasserflugzeug und Wassersportfahrzeugen angesprochen, verwies Degen darauf, dass er sehr defensiv fliege, also den Wassersportfahrzeugen in jedem Fall ausweicht. „Wir haben ja von oben die beste Übersicht und können dann entsprechend reagieren.“ Immerhin beträgt die Landegeschwindigkeit rund 90 Kilometer pro Stunde. Da heißt es gegenseitig Rücksicht aufeinander zu nehmen. Bei gutem Willen aller Beteiligten sei dies aber in der Praxis zu verwirklichen, so der Pilot.

Angesprochen auf die im Vorfeld des Fluges angeblich aufgetauchten bürokratischen Hürden, verwies Degen im Gegenteil auf die seiner Meinung nach sehr gute Zusammenarbeit mit der LMBV als dem Eigentümer des Sees sowie auf den guten Draht zur Wasserbehörde. Sein Flugzeug gelte zugleich als Wasserfahrzeug, wenn er auf den Wellen aufgesetzt hat. Darum benötige er neben der Pilotenlizenz auch den Bootsführerschein, schmunzelte Frank Degen im Gespräch mit einigen Neugierigen.

Für Gerhard Stübner, dem Leiter des Ordnungsamtes der Gemeinde Boxberg, stellt der Besuch des Wasserflugzeuges einen weiteren Schritt auf dem Weg zu attraktiven Alleinstellungsmerkmalen des Bärwalder Sees dar. „Es gibt mittlerweile einige große Gewässer in der Lausitz. Doch Wasserflugzeuge starten und landen bis jetzt nur in Welzow und eben seit heute auch bei uns“, erklärte er. Regelmäßige Flüge über den See, vielleicht auch mit Passagieren an Bord, sind derzeit noch Zukunftsvisionen. Doch es sind Visionen, die durchaus in naher Zukunft zur Realität werden könnten, darin waren sich alle Beteiligten gestern am See einig.

Bärwalder See

Der Pilot Frank Degen hat sein Kleinflugzeug am Sonntagvormittag sicher auf den Wellen des Bärwalder Sees gelandet und steuert nun den Merzdorfer Strand an. Am Nachmittag verblüffte er dann die Badegäste auf der Boxberger Seite des Gewässers mit seinen Flugkünsten. Foto: Rolf Ullmann

 
 

(Sächsische Zeitung vom 23. August 2010 - Text & Fotos: Rolf Ullmann)

 

 

Unermüdliche Helfer im Dauereinsatz

Riesenandrang im Kraftwerk Boxberg

Zur SZ-Entdeckertour sind am Sonntag (1. August 2010) über 13 000 Besucher gekommen.

 

Bereits kurz nach 10 Uhr rollte die endlose Karawane von Blechkarossen heran und riss auch bis in die Nachmittagsstunden nicht mehr ab. Zu denjenigen, die mithalfen, dass es am Boxberger Ufer nicht im Parkchaos ausartete, gehörte Ines Herrmann. Gemeinsam mit den anderen Mitarbeitern der Gemeinde Boxberg wies sie acht Stunden lang die Fahrer ein, beantwortete zahllose Fragen und verteilte die Faltblätter mit Hinweisen zur SZ-Entdeckertour. So war dann auch das Lob von Marietta Miertsch berechtigt: „Die Einweiser sind heute mit am wichtigsten. Sie haben die Sache hier gut im Griff“. Als Busfahrerin leistete die junge Frau zusammen mit ihren Kollegen der NVG ebenfalls Schwerstarbeit. Denn die acht Busse pendelten pausenlos zwischen dem Kraftwerk Boxberg sowie dem Findlingspark Nochten und den anderen Orten der Tour hin und her. „Heute sind alle fleißig, die im Einsatz sind“, so lautete ihr kurzer Kommentar, bevor sie die Tür für die nächste Fahrt schloss. Auch die Boote der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft sowie der Freiwilligen Feuerwehr Boxberg kreuzten den ganzen Tag auf dem See. Zum einen wachten sie dabei über die Sicherheit der vielen Badegäste und zum anderen ermöglichten sie zahlreichen Besuchern einen Blick auf das Kraftwerk aus einer für die meisten Fahrgäste völlig neuen Perspektive.

 

Bärwalder See

Bootsmann Rene Wagner (links) und Bootsführer Bernd Müller von der DLRG Weisswasser schipperten gestern die Besucher zwischen dem Hafen Klitten und der Anlegestelle Boxberg über den Bärwalder See.

 
 

 
 

Volker Schollbach (mit gelbem Helm) gehörte zu den Mitarbeitern des Kraftwerkes Boxberg, die gestern die tausenden Besucher durch die Anlagen ihres Betriebes führten. Der Massenandrang führte auch zu längeren Wartezeiten, welche die meisten Neugierigen auch auf sich nahmen.

(Sächsische Zeitung vom 2. August 2010 - Fotos: Rolf Ullmann)

 

Was es rund um den Bärwalder See zu entdecken gibt

 

 

 
 

Die Tiere: Das Wildgehege am Uhyster Ufer gehört zu den familienfreundlichen Anlaufpunkten am Bärwalder See. Während Erwachsene auf Safari-Tour mit Geländewagen sind, können Kinder Lamas beobachten, füttern und streicheln. Auch das Reptilienhaus in Uhyst ist für Kinder und Erwachsene gleichermaßen interessant und äußerst anschaulich aufbereitet.

Die Natur: Der Findlingspark Nochten ist unter deutschen Themenparks einer der berühmtesten. Seit zehn Jahren werden hier nicht nur Findlinge aus der Eiszeit, sondern besondere, schöne und selten gewordene Lausitzer Pflanzen mit architektonischer Liebe zum Detail präsentiert. Ein großes Empfangsgebäude und viele Erklärtafeln geben gute Orientierung.

Die Menschen: Wer an den Bärwalder See, nach Boxberg, Nochten, Kringelsdorf, Reichwalde, Uhyst oder Klitten reist, wird überall freundlich empfangen. Kioske, Gaststätten, Fahrradverleiher, Wassersport inklusive Segeltörns und Kuttertouren der Wasserrettung mit Schnellbooten gibt es genau so wie einen schönen Badestrand mit Strandkorbvermietung.

Wildtiersafari

Das Safari-Wildtier-Lama-Gehege Uhyst. www.eichhorst- wildtierfarm.de

 
 

Findlingspark Nochten

Immer was neues „Altes“ im Findlingspark. www.lausitzer-findlingspark-nochten.com

Bärwalder See

Marios Strandimbiss am Boxberger Ufer

 
 
(Text und Fotos - Sächsische Zeitung vom 28. Juli 2010)
 

 

Als wäre man an der Ostsee

 

Mit vollem Körpereinsatz sind in dieser Woche zwei RUNDSCHAU-Mitarbeiter an den Badeorten der Region unterwegs. Mit allen fünf Sinnen wollen sie herausfinden, wo es sich für wen am besten plantscht. Heute hat Volontärin Vivien Czepok ihre Augen, Ohren und Nase am Bärwalder See auf der Boxberger Seite offen gehalten.

Der prüfende Blick

Der Bärwalder See gleicht der Karibik. Das blaue Wasser, die lange Promenade und der weite Sandstrand rufen regelrecht: »Leg dich hin und vergiss den Rest der Welt.« Einziges Manko des Strandes: die Schatten spendenen Bäume sind 100 Meter entfernt. Doch für genügend Sonnenschutz ist gesorgt. Auf der Textilseite bietet der Badeshop Hippocampus für maximal zehn Euro allerlei Sachen zum Verleih an. Das reicht vom Strandstuhl über Sonnenschirme, Strandkörbe, Schlauchboote, Schwimmflügel bis zu Strandspielzeug. Wird den Kindern langweilig, können sie im Hippocampus Seepferdchen malen und Trampolin springen. Wer jeden Zentimeter seines Körpers knackig braun brutzeln möchte, ist auf der FKK-Seite gut aufgehoben. Leicht versteckt hinter einer Düne liegt sie in einer kleinen Bucht. Neben dem Schwimmen, können sich Beachfans auf zwei Volleyballfeldern austoben. Und genügend Platz zum Frisbee spielen gibt es auch. Denn der Strand ist groß, so dass sich keiner wie die Ölsardinen aneinander quetschen muss. Ein großer Pluspunkt für den Bärwalder See, der mit seinen 13 Quadratkilometern Sachsens größter See ist.

Bärwalder See

Zum Anbaden ist Tom Uplegger (mitte) mit seinen Freunden Eduard und Eugen Schreiber (rechts und links) extra aus Weißwasser gekommen. Als zusätzliche Abkühlung gab es ein eiskaltes Slash-Eis bei Mario´s Strandimbiss.

 
 

Der prüfende Blick

Bis auf das Vogelgezwitscher und leises Gemurmel der Badegäste, ist der Badesee sehr ruhig gelegen. Denn außer Inline skatern und Rad fahrern, dürfen keine Fahrzeuge auf der Strandpromenade fahren. Wer mit seinem Vierbeiner kommt, für den gibt es einen ausgewiesenen Hundestrand zur rechten Seite. Dabei umgibt einen überall eine romantische Kulisse.

Der Schnüffeltest

Weder miefiger Algengeruch, noch beißendes Aroma von den Toiletten oder Mülltonnen auf der Strandpromenade legt sich über den Badesee. Übrigens befinden sich die sanitären Anlagen auch beim Badeshop Hippocampus. Die WC-Benutzung kostet 50 Cent, das Duschen 2,50 Euro.

Die Geschmacksprobe

Bei wem gähnende Leere in der Kühlbox herrscht, braucht nur zu Mario's Strandimbiss auf die Promenade gehen. Eis und kühle Getränke wie Fassbier und Limo erfrischen die ausgetrocknete Kehle. Aber auch warme Speisen wie Pommes, Currywurst und Frikadellen bekämpfen den Hunger. Zugegeben: kein ausgefallenes Essensangebot, aber immerhin beruhigt es für maximal 2,50 Euro das Magengrummeln.

Der Barfußtest

Hört man genau hin, könnten erhitzte Füße im Wasser regelrecht aufzischen. Der Bärwalder See hat eine ideale Badetemperatur, um den Körper etwas abzukühlen und herumzuplanschen. Auch ist der Strand mit dem gröbkörnigen Sand ein ideales Peeling. Allerdings müssen Zartbesaitete auf dem Weg ins Wasser die Zähne zusammen beißen. Denn es könnte auf den letzten Metern etwas steinig werden. Zudem sollten Eltern ihre Kinder nicht aus den Augen lassen. Der See wird nämlich sehr schnell tief. Da kein Bademeister vor Ort ist, sind Schwimmflügel bei den Kleinsten ein Muss.

Bärwalder See

Die Badetester.

Bärwalder See

Rund um die Uhr versorgt Catrin Schmidt hungrige Badegäste in Mario's Strandimbiss.

 
 

Bärwalder See

Auch der Badeshop von Carmen Blockus ist hoch gefragt.

(Lausitzer Rundschau vom 21. Juli 2010)

Text und Fotos on Vivien Czepok

 

Der Schnellste schwimmt in 50 Minuten durch den Bärwalder See

 

18 unerschrockene Schwimmer nahmen am Sonntagvormittag das Abenteuer eines 4,5 Kilometer langen Marathonschwimmens durch den Bärwalder See – von Klitten an den Boxberger Strand – auf sich. Bei idealen äußeren Bedingungen verfehlten der Sieger Ralf Hildebrand (Dresden, 50:19) und der Zweite Henry Gelardi (Knappenrode, 50:28) die 50-Minuten-Grenze knapp. Auch Carsten Ringel vom gastgebenden Triathlon-Team-Niederschlesien blieb als Vierter in 57:56 Minuten deutlich unter der Stundengrenze. Die Nieskyerin Miriam Hocker war nach einem Triathlon in den alten Bundesländern extra noch schnell in ihre alte Heimat gereist, um bei der 2. Auflage dabeizusein und wurde in 1:16:48 Stunden beste Frau. Organisator Mario Kießlich war zufrieden, hatte sich aber noch ein paar Teilnehmer mehr erhofft. Die sollen jetzt zur dritten Auflage 2011 kommen. (fth)

weitere Ergebnisse:

7. Enrico Raschke 1:08:59, 11. Ronny Hirschmann 1:16:05), 13. Florian Süße 1:20:18, 17. Marcus Paul 1:36:57, 18. André Horter 1:37:25 (alle Triathlon Team Niederschlesien/Aufbau Kodersdorf)

Bärwalder See

Der Nieskyer Carsten Ringel (hinten) – am Ende Vierter – und Ronny Stiller aus Hoyerswerda (am Ende Fünfter) liegen hier noch Kopf an Kopf.

Foto: Johannes Rehle

 

(Sächsische Zeitung vom 13. Juli 2010)

 

 
Bärwalder See
Bärwalder See
 

Spartanisch geht es noch an der Slipanlage am Klittener Ufer zu (Foto oben). Aber Hafenmeister Herrmann Kraft hilft gerne allen Touristen, ihre Boote heil ins Wasser und wieder raus zu bekommen.

(Sächsische Zeitung vom 9. Juli 2010 Fotos: bd/ws)


Die Sächsische Zeitung (SZ) verlost zusammen mit dem Wildtiergehege eine Landrover-Safari.

 

Bärwalder See

Marlies Wehnert mit dem Gutschein.

Im offenen Landrover durch die Landschaft fahren und dabei Hirsche aus der Hand füttern – das klappt im Safari-Wildgehege von Marlies Wehnert und Dr. Dietgard Eichhorst bei Uhyst am Bärwalder See. Und das muss man einfach mal erlebt haben. Tageblatt und das Wildtiergehege verlosen einen Gutschein für eine Landrover-Safari durch das Wildtiergehege, an der bis zu acht Personen teilnehmen können. Der Termin ist individuell zu vereinbaren.

Wer am Montag, dem 12. Juli, zwischen 16 und 17 Uhr im SZ-Treffpunkt Hoyerswerda 03571/48705370 anruft und danach fragt, nimmt an der Verlosung teil. Die Gewinner werden umgehend telefonisch benachrichtigt. Der Gutschein liegt dann im SZ-Treffpunkt im Lausitz-Center zur Abholung bereit. (red)

Bärwalder See

Dr. Dietgard Eichhorst bietet am Bärwalder See nicht nur Lama-Trekking an. Im 150 Hektar großen Freigehege sind vor allem die Safari-Fahrten im offenen Landrover gefragt – Hirschfütterung inklusive.

 

(Sächsische Zeitung vom 6. Juli 2010)

Ein Marathon-Spektakel lockt die Fans an den Bärwalder See
Boxberg Erfahrene Schwimmer, die sich beim Marathonschwimmen am Bärwalder See ausprobieren möchten, haben am 11. Juli die Gelegenheit.

Die vom Triathlon-Team Niederschlesien und den Sportfreunden Bärwalder See ausgerichtete Veranstaltung wird um 10 Uhr am Hafen in Klitten gestartet. Die Streckenlänge bis Boxberg beträgt 4,5 Kilometer, Treffpunkt ist ab 9 Uhr am Parkplatz Klitten, das Startgeld beträgt fünf Euro. Teilnehmen können Erwachsene, die 1991 oder eher geboren wurden. Das Tragen eines Neoprenanzugs ist Pflicht. Anmeldungen sind unter 0173 9 58 59 73 möglich, oder per Internet.

http://www.sportfreunde-baerwalder-see.de/

(Lausitzer Rundschau vom 29. Juni 2010)

Bärwalder See kriegt ab Herbst Slipanlage
Der Bau der Slipanalage am Ufer des Bärwalder Sees in Klitten und Boxberg kann voraussichtlich ab Herbst dieses Jahres beginnen. Laut wasserrechtlicher Genehmigung könne es losgehen, wenn im Rahmen des Probestaus der Wasserstand von 123 Metern über Normalnull wieder ereicht sei. Das erklärte Boxbergs Bürgermeister Roland Trunsch während der jüngsten Gemeinderatssitzung. Der Wasserstand zurzeit liegt bei 125 Metern, über den Schöps wird bereits abgeleitet.
(Lausitzer Rundschau vom 21.06.2010 mha)

 

  Bärwalder See Bärwalder See  
 
Diana Wende und Jonathan gehen gleich baden.
Die Mitarbeiter eines Bautzener Steuerbüros starten zur Rundfahrt um den Bärwalder See.
 
 
(Sächsische Zeitung vom 16. Juni 2010 - Fotos: Jost Schmidtchen)
 

 

Große und kleine Seebesucher sollen sich wohlfühlen

Von Gunnar Schulze
Carmen Blockus hat sich am Boxberger Ufer des Bärwalder Sees selbstständig gemacht. Demnächst will sie auch Strandkörbe aufstellen und vermieten.

Bärwalder See

Wo andere ihre Freizeit verbringen, hat sich Carmen Blockus (rechts) selbstständig gemacht.Foto: Gunnar Schulze

Als zweite Selbstständige am Bärwalder See hat sich Carmen Blockus seit einiger Zeit den Wünschen der Besucher am Bärwalder See verschrieben: mit Pachttoilette, Dusche und Badeshop „Hippocampus“. Täglich von 10 bis 20 Uhr, wenn nötig auch länger, öffnet die Mutter von sieben Kindern am Boxberger Strand ihr neues Domizil.

Bisher arbeitete die gelernte Hotelfachfrau, Lehrausbilderin fürs Hotelwesen und Verkäuferin im Weißwasseraner Hotel Kristall. „Das hatte den Nachteil, dass ich besonders in den Morgenstunden als Hoteldame gefragt war. Das war allerdings schwer mit der Familie vereinbar, und das Angebot der Gemeinde Boxberg kam mir sehr gelegen. Ich bin von Bürgermeister Roland Trunsch und seinen Mitarbeitern mit offenen Armen aufgenommen worden und erhalte viel Unterstützung von der Gemeinde. Das hat meinen Schritt erleichtert“, erzählt Carmen Blockus.

Mit der Übernahme der Pachttoilette mit sauberen Duschen suchte sie nach weiteren Möglichkeiten, den Besuchern des Bade- und Erholungsgewässers ihren Aufenthalt zu versüßen. Kinderfahrrad, Trampolin, Bagger, Boote, Verleih von Inlinern, ja selbst Bademode oder Sonnencreme oder das benötigte Verbandszeug sind bei Carmen Blockus käuflich zu erwerben.

„Natürlich hat das alles den angenehmen Effekt, dort zu arbeiten, wo sich andere erholen. Das tut mir gut, und ich finde die Arbeit keineswegs langweilig. Ich werde von meiner ganzen Familie hervorragend unterstützt. Das passt schon. Auch vor den Wintermonaten habe ich keine Angst. Dann kann ich das aufarbeiten, was über den Sommer zu Hause liegengeblieben ist.“

Dem „Shop für alle Fälle“ sind keine Grenzen gesetzt. „In der Gemeinde stoßen meine Vorschläge zur Sortimentserweiterung auf offene Ohren. In der Warteschleife und nur noch mit letztem Klärungsbedarf mit der LMBV belastet, befindet sich das Aufstellen und Vermieten von Strandkörben am nahe gelegenen Strand. 20 Stück sind zunächst geplant“, sagt Carmen Blockus.

(Sächsische Zeitung vom 12. Juni 2010 - von Gunnar Schulze)

 

Blick auf das Boxberger Ufer

Rechts ist das Amphitheater Ohr zu sehen, links der Badestrand - dazwischen soll der Campingplatz gebaut werden.

Bärwalder See

Foto von Rolf Ullmann (Sächsische Zeitung vom 14. Mai 2010)

„Leinen los“ am Bärwalder See

Klitten „Leinen los“ hieß es am Samstag am Bärwalder See am Klittener Ufer. Hier hatten der Wassersportverein und die DLRG zur Eröffnung der Bade- und Bootssaison eingeladen.

Motorboot- und Jetskifahrer sowie Segler hatten bereits im Vorfeld klar Schiff gemacht. Sie freuten sich, dass es endlich wieder losging. Erstmals schipperte hier beim Bootskorso anlässlich der Saisoneröffnung auch ein Segelkutter über das Wasser. ,,Das ist ein so genannter Gaffelkutter, der 1986 zum ersten Mal gewassert wurde und hochseetauglich ist", erklärte Michael Schiller von der Segelgilde aus Lübeck.

Seit einigen Tagen gehört das große Segelschiff nun zur ,,Flotte", die auf dem Bärwalder See umher schippert. Bisher war der Kutter auch auf Strecken auf der Nordsee in Dänemark unterwegs. Nun ist der Kutter Eigentum des Wassersportvereins Bärwalder See. Am Samstag hatte er auf dem Gewässer sozusagen seine Jungfernfahrt.

Mit an Bord war auch Bürgermeister Roland Trunsch. Begleitet wurde das Schiff auf seiner Fahrt vom Motorboot der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG). Am Steuer Bernd Müller, seines Zeichens zweiter Vorsitzender. ,,Wir sind ab sofort hier wieder bis zum Saisonende im Oktober präsent", so Müller.

Dann schaltete er den Gashebel auf Vollgas, und ab ging es über das Gewässer. Die Presse durfte mitfahren.

Eine steife Briese wehte, Wasser spritzte von einem vorbeifahrenden Motorboot herüber. ,,Unser Boot bringt es mit seinen 90-PS-Motor auf eine Geschwindigkeit von 60 km/h", so Müller. Schon nach wenigen Sekunden war man mitten auf dem Bärwalder See. Leute aus anderen Booten, die ebenfalls dem Saisonstart erlebten, winkten freundlich herüber, man kannte sich. ,,Der Bärwalder See bietet ideale Bedingungen für Anfänger und Profis. Im vergangenen Jahr waren es 59 Boote, in dieser Saison werden es viel mehr sein", blickt Bernd Müller voraus.

Ganze fünf Minuten braucht man mit dem schnellen Boot für eine Fahrt vom Klittener Ufer bis hinüber nach Boxberg. ,,Solch ein Boot ist schon etwas wert, wir mussten damit schon einige Leute aus dem Wasser fischen", so Müller, der zu berichten weiß, dass die tiefste Stelle des Sees etwa 50 Meter misst. Zu erfahren war auch, dass rund 100 Mitglieder, darunter Kinder und Jugendliche, zur ,,Mannschaft" der DLRG gehören.

Während der fast zweistündigen Rundfahrt auf dem Bärwalder See war zu beobachten, dass auch zahlreiche Besucher auf Inlinern das gute Wetter ausnutzten und auf dem Seerundweg unterwegs waren. Auch Spaziergänger und Radfahrer genossen auf dem über 25 km langen Weg die einzigartige Atmosphäre einer neu entstandenen Landschaft.

,,Vor einiger Zeit war hier noch nicht viel los. Jetzt kann man nur staunen, wie sich alles so gut entwickelt hat, man muss aber auch weiterhin am Ball bleiben", ist Bürgermeister Roland Trunsch überzeugt, wie er am Sonnabend sagte.

Kaum ein anderer See in Sachsen würde zum jetzigen Zeitpunkt so viele Möglichkeiten zum Wassersport bieten. Ob mit dem Boot - mit Motor oder unter weißen Segeln - jeder Wassersportler findet am Bärwalder-See seinen Platz. Das wissen auch der Vizepräsident des Wassersportvereins, Lutz Grohmann, oder Hartmut Ulbricht, die am Samstag ebenfalls mit ihren Booten auf dem Bärwalder See unterwegs waren und das herrliche Ambiente genossen.

(Lausitzer Rundschau vom 3. Mai 2010 - Text von André Kurtas)

 

 

Bärwalder See

Foto von André Kurtas

Bärwalder See

Foto von Lutz Grohmann

Ansegeln auf dem Bärwalder See mit einem neuen Riesenkutter

Sensation! Zünftiger Start in die neue Saison: Wassersportverein Bärwalder See erwarb einen Segelkutter aus Lübeck. Nach 25 Jahren und vielen Touren auf der Ostsee fand er nun seine neue Heimat auf dem Bärwalder See. Da staunten die Gäste am Seeufer: Was ist das für ein neues großes Segelboot? Vorgesehen für Segelfahrten mit Gästen und Basis für die künftige Jugendarbeit unter der Leitung von Thomas Wagner aus Weißwasser. Liebe segelinteressierten Kinder, es geht los, bitte melden! Die Herren von der Segelgilde aus der Hansestadt Lübeck genossen nach der Übergabe des Kutters eine zünftige Rundfahrt mit dem Wasserrettungsdienst der DLRG Weißwasser.

(Sächsische Zeitung vom 3. Mai 2010 - Foto rechts von Rolf Ullmann, unten privat)

Bärwalder See

Bärwalder See

 

Wassersportler schippen am Ufer Sand Klitten.

Der Wassersportverein Bärwalder See ist kurz vor der Bade- und Bootssaison am See hochaktiv gewesen. Neben der Notreparatur der Slipanlage am Klittener Ufer haben die Mitglieder des Wassersportvereins Eberhard Klippe, Hartmut Ulbricht und Ron Motier für die jüngsten Besucher der kommenden Saison einen kleinen Sandstrand am Halfengelände errichtet – mit extrafeinem Sand. Der Mini-strand liegt unmittelbar beim Vereinsheim des Vereins und gar nicht weit von der neuen Dusch- und Toilettenanlage. So können die lieben Kleinen im Sand spielen, die Eltern über Boote, Wetter und Natur fachsimpeln und die Touristen auch vom See aus eine tolle Aussicht auf das Klittener Ufer haben. (bd)

(Sächsische Zeitung vom 22. April 2010 - Foto rechts von B. Donke)

 

Bärwalder See

   
 
Foto oben: Sabine Larbig